Georgia Viaduct, Zwillingsbrückensystem in Vancouver, Kanada
Das Georgia Viaduct ist ein Doppelstraßensystem mit zwei parallelen erhöhten Fahrbahnen, die die Innenstadt Vancouvers mit der Main Street und dem Stadtteil Strathcona verbinden. Die Struktur verläuft zwischen zwei großen Arenen und bildet eine wichtige Verkehrsader für Fahrzeuge, die in und aus dem östlichen Zentrum fahren.
Das ursprüngliche Viadukt aus dem Jahr 1915 wurde 1972 durch die heutige Struktur ersetzt, um eine große Autobahnkette zu schaffen. Später stoppte Gemeinschaftswiderstand weitere Expansionspläne und führte letztlich zum Abriss der Viadukte.
Das Viadukt symbolisiert für viele den Verlust von Hogan's Alley, einem wichtigen Treffpunkt der schwarzen kanadischen Gemeinde Vancouvers. Diese Geschichte prägt bis heute, wie Bewohner den Ort wahrnehmen und über Stadtentwicklung diskutieren.
Das Viadukt ist zu Fuß erreichbar, und man kann es von unten oder von den benachbarten Straßen aus sehen und passieren. Der Bereich kann zu Stoßzeiten stark befahren sein, daher empfiehlt es sich, mit Verkehrslärm rechnen.
Nachdem der Rat von Vancouver 2015 beschloss, das Viadukt abzureißen, wurde ein Prozess eingeleitet, um die Fläche in Parks, Wohnungen und Geschäfte umzuwandeln. Dies markiert einen bedeutenden Wendepunkt vom autogerechten Denken hin zu einer lebendigeren, begehbaren Stadtstruktur.
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