Indian Arm, Gletscherfjord in British Columbia, Kanada.
Der Indian Arm ist ein Gletscher-Fjord, der sich etwa 20 Kilometer nördlich von der Burrard Inlet erstreckt und von steilen Granitfelsen, dichten Wäldern und mehreren kaskadierten Wasserfällen geprägt ist. Die Gewässer sind tief und werden von hohen Ufern begrenzt, die dem Ort ein ausgeprägtes alpines Aussehen verleihen.
Der Fjord wurde Ende des 18. Jahrhunderts von Kapitän George Vancouver kartografiert, gefolgt von einer detaillierten Erkundung durch Dionisio Alcalá Galiano im Juni 1792. Diese frühen Expeditionen legten den Grundstein für das europäische Verständnis dieser Küstenregion.
Der Tsleil-Waututh First Nation besitzt eine tiefe Verbindung zu diesem Gewässer und verwaltet gemeinsam mit der Regierung von British Columbia den Say Nuth Khaw Yum Provincial Park entlang der Ufer. Die Gegend spielt eine wichtige Rolle im Alltag und in den Traditionen der lokalen indigenen Gemeinschaft.
Die beste Zeit zum Kajaken ist zwischen April und Oktober, wenn das Wetter günstiger ist. Deep Cove in Nord-Vancouver und der Belcarra Regional Park dienen als ideale Einstiegspunkte für Wassersportler, die den Fjord erkunden möchten.
Die Buntzen-Stromerzeugungsanlage an der Ostküste beherbergt zwei Wasserkraftwerke, die seit Anfang des 20. Jahrhunderts Vancouver mit Strom versorgen. Diese Anlagen sind ein wenig bekanntes Stück Industriegeschichte inmitten der Wildnis des Fjords.
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