IBM Building, Bürogebäude in der Innenstadt von Seattle, Vereinigte Staaten.
Das IBM Building ist ein Bürogebäude im Zentrum von Seattle, das sich an der Fifth Avenue befindet und mit seiner Höhe über das umliegende Stadtbild ragt. Das Bauwerk präsentiert sich mit schlanken Stahlstützen, die große offene Innenräume schaffen, und wird von einer Krone mit vertikalen Rippen gekrönt.
Das Gebäude entstand zwischen 1963 und 1964 an der Stelle, wo zuvor die Seattle Ice Arena stand, eine Eishalle, die seit 1915 betrieben worden war. Der Architekt Minoru Yamasaki gestaltete die Struktur und entwickelte dabei Konstruktionsideen, die er später beim Bau des World Trade Center einsetzen würde.
Das Gebäude trägt den Namen seines früheren Hauptmieters, des Technologiekonzerns IBM, der es lange Zeit als Bürostandort nutzte. Die charakteristischen vertikalen Rippen an der Fassade prägen das Stadtbild und zeigen, wie Architekten der 1960er Jahre Bürobauten gestalteten.
Das Gebäude befindet sich in einer zentralen Lage im Geschäftsviertel und ist leicht zu Fuß erreichbar, wenn man den Fifth-Avenue-Korridor entlanggehen möchte. Da es sich um ein Bürogebäude handelt, ist die Außenseite von der Straße aus gut sichtbar, wobei Besucher normalerweise den öffentlichen Bereich rund um das Gebäude erkunden können.
Das Gebäude war eines der ersten Projekte, bei dem Minoru Yamasaki Stahlrohrkolonnen einsetzte, um große offene Büroflächen zu schaffen, ein Konzept, das die Architektur von Hochhäusern verändern würde. Diese innovativen Säulenstrukturen wurden später in größerem Maßstab bei seinem bekanntesten Werk, dem World Trade Center in New York, umgesetzt.
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