Lower Mainland, Metropolregion im südwestlichen British Columbia, Kanada
Lower Mainland ist eine Metropolregion im Südwesten von British Columbia in Kanada, die sich im Flussbecken des Fraser River zwischen dem Pazifik und der Coast Mountain Range ausdehnt. Die Region umfasst Vancouver und mehrere angrenzende Gemeinden, die durch ein Netz von Autobahnen, Fähren und öffentlichen Verkehrsmitteln miteinander verbunden sind.
Indigene Völker bewohnten dieses Gebiet seit Tausenden von Jahren, bevor europäische Siedler im frühen 19. Jahrhundert ankamen. Der Goldrausch am Fraser Canyon ab 1858 beschleunigte das Wachstum der Ortschaften und führte zur Gründung neuer Städte entlang des Flusses.
Der Name stammt vom niedrigen Flachland entlang des Fraser River, das sich von der Küste bis zu den Bergen erstreckt. Viele der öffentlichen Räume zeigen mehrsprachige Beschilderung, und in den Stadtvierteln wechseln sich chinesische Restaurants, indische Märkte und italienische Cafés ab, die den Alltag der Bewohner prägen.
Die Region ist über den internationalen Flughafen Vancouver, ein ausgedehntes Autobahnnetz und mehrere Fährverbindungen erreichbar. Öffentliche Verkehrsmittel verbinden die meisten Ortschaften, und viele Gebiete lassen sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden, wobei Radwege entlang der Küste und durch Parks verlaufen.
Das Gebiet weist ein für Kanada ungewöhnlich mildes ozeanisches Klima auf, bei dem im Winter nur selten Schnee fällt und an einigen Orten sogar Palmen wachsen. Der Fraser River, der durch die Region fließt, bildet während der Laichsaison im Herbst eine Wanderroute für Millionen von Lachsen, die flussaufwärts ziehen.
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