Princess Louisa Inlet, Meeresbucht in British Columbia, Kanada.
Princess Louisa Inlet ist ein Meeresarm in Britisch-Kolumbien, der sich etwa sechs Kilometer ins Land erstreckt und von steilen Granitfelsen gesäumt wird. Am nordöstlichen Ende stürzen zahlreiche Wasserfälle direkt in die tiefblauen Gewässer hinab.
Der Hydrograph George Richards führte 1860 die erste detaillierte Vermessung des Meeresarms durch und benannte dabei mehrere geografische Orte entlang der Küste Britisch-Kolumbiens. Diesen Kartenarbeiten verdankt die Region viel von der bekannten topografischen Dokumentation.
Das Gewässer trägt den Namen Swiwelat vom Volk der Shíshálh, das in diesem Gebiet traditionell lebte und eine Siedlung am Eingang unterhielt. Die Landschaft zeigt bis heute Spuren dieser langen menschlichen Präsenz in der Region.
Die Durchfahrt durch die engen Malibu Rapids erfordert sorgfältige Planung, da die Strömung bei Springflut Geschwindigkeiten von etwa neun Knoten erreicht. Besucher sollten die Gezeitenzeiten berücksichtigen und lokale Bedingungen vor der Fahrt studieren.
James Bruce Falls und Chatterbox Falls speisen das Gewässer mit Gletscherwasser, wobei die beiden Wasserfälle das ganze Jahr über von Booten aus sichtbar sind. Diese gefrorene Quelle schafft eine besondere visuelle Kulisse, die sich mit den Jahreszeiten verändert.
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