Isla Vista, Küstenstudentenviertel im Landkreis Santa Barbara, Vereinigte Staaten
Isla Vista liegt auf einer Klippe oberhalb des Pazifiks und erstreckt sich auf einem schmalen Streifen zwischen Meer und Campus. Die niedrigen Wohngebäude und engen Gassen folgen einem rechteckigen Straßennetz, das parallel zur Küste verläuft.
Die Chumash lebten hier jahrhundertelang und nannten den Ort Anisq'oyo, bevor europäische Siedler ankamen. In den 1920er-Jahren wurde das Gelände parzelliert und als Feriensiedlung geplant, bis sich in den 1950er-Jahren Studenten ansiedelten.
Der Name stammt vom Spanischen und bedeutet »Inselblick«, obwohl keine Inseln direkt vor der Küste liegen. Die Bewohner nutzen die flachen Straßen für Fahrräder und Fußwege, was das Quartier zu einem der dichtest befahrenen Radgebiete in Kalifornien macht.
Mehrere Buslinien verbinden den Stadtteil mit Goleta und Santa Barbara, wobei die Fahrt etwa 20 bis 30 Minuten dauert. Wer zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs ist, findet ebene Wege und breite Radstreifen entlang der Hauptstraßen.
Die Klippen entlang der Küste verlieren jährlich mehrere Zentimeter durch Erosion, was Eigentümer und Behörden zu ständiger Überwachung zwingt. Einige Gebäude am Rand mussten bereits zurückgesetzt oder abgerissen werden, um Einstürze zu verhindern.
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