Skunk Works, Luft- und Raumfahrtforschungszentrum in Palmdale, Vereinigte Staaten
Skunk Works ist eine Luftfahrtforschungseinrichtung in Palmdale, Kalifornien, die aus 58 Gebäuden besteht und fortschrittliche Militärflugzeuge sowie Luft- und Raumfahrttechnologien für die Lockheed Martin Corporation entwickelt. Die Einrichtung konzentriert sich auf die Entwicklung experimenteller Flugzeuge und geheimer Verteidigungssysteme für die US-Streitkräfte und verbündete Nationen.
Die Einrichtung nahm 1943 unter Clarence Kelly Johnson den Betrieb auf und entwickelte während des Zweiten Weltkriegs das Düsenjägerflugzeug P-80 Shooting Star für das US-Militär. In den folgenden Jahrzehnten brachte die Division zahlreiche wegweisende Flugzeugkonstruktionen hervor, die moderne Luftkampf- und Aufklärungsstrategien prägten.
Ingenieure bei Skunk Works arbeiten in kleinen Teams mit wenig Aufsicht, wobei Designer und Fertigungspersonal direkt miteinander kommunizieren. Diese Arbeitsweise fördert schnelle Entscheidungen und enge Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Abteilungen während der Entwicklung geheimer Luftfahrtprojekte.
Die Anlage unterliegt strengen Sicherheitsprotokollen und erfordert eine spezielle Freigabe für den Zutritt, wobei etwa 85 Prozent der Aktivitäten als vertrauliche Militärprojekte eingestuft sind. Besucher ohne Autorisierung können das Gelände nicht betreten, und die meisten Arbeiten bleiben aus Gründen der nationalen Sicherheit für die Öffentlichkeit verborgen.
Die Abteilung erhielt 2007 die National Medal of Technology and Innovation für die Entwicklung von Flugzeugen wie dem Spionageflugzeug U-2 und der SR-71 Blackbird. Der Name Skunk Works stammt aus einem Comic, den die Mitarbeiter während der frühen Projekte lasen, als die ursprüngliche Werkstatt neben einer Kunststofffabrik mit starkem Geruch lag.
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