Calico, Geisterstadt in Südkalifornien
Calico, Kalifornien, ist eine ehemalige Bergbaustadt in San Bernardino County, wo Silberminen einst Hunderte von Menschen anzogen. Die Stadt verfügt über restaurierte Gebäude aus der Bergbauzeit, darunter ein begehbares Bergwerk, eine alte Schule, ein Bahnhof, mehrere Saloons und Shops, die den Alltag aus dem 19. Jahrhundert zeigen.
Der Ort wurde in den 1880er Jahren gegründet, nachdem Silber in der Gegend entdeckt worden war und schnell tausende Bergleute und Abenteurer anzog. Nach dem Verfall des Silberpreises verließ die Bevölkerung die Stadt, bis Walter Knott sie in den 1950er Jahren kaufte und viele Gebäude restaurierte, um das historische Erbe zu bewahren.
Der Name Calico stammt von den bunten Mineralien in der Gegend, die an das Patchwork-Muster des gleichnamigen Stoffes erinnern. Die Besucher sehen heute noch, wie die alte Bergbaugemeinschaft ihre Gebäude nutzte und wie die Bewohner damals zusammenlebten.
Der Ort ist leicht zu Fuß erkundbar, mit klaren Wegen zwischen den Gebäuden und der Maggie-Mine, die auf ebenem Gelände liegt und für die meisten Besucher zugänglich ist. Planen Sie den Besuch für die frühen Morgen- oder späten Nachmittagsstunden ein, da die Hitze in der Wüste tagsüber intensiv sein kann, besonders in den wärmeren Monaten.
Das Bottle House, ein Gebäude aus Tausenden von farbigen Flaschen, ist eine unerwartete künstlerische Kreation, die viele Besucher übersehen, da es heute hauptsächlich als Fotomotive dient. Dieses skurrile Bauwerk zeigt die Kreativität der Bewohner und steht als Wahrzeichen für die einfallsreiche Wiederverwendung von Materialien in der frühen Siedlungszeit.
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