Furnace Creek, Zensusgebiet im Death Valley, Kalifornien, Vereinigte Staaten.
Furnace Creek ist eine Siedlung im Inyo County in Kalifornien, die als Verwaltungssitz des Death Valley Nationalparks dient und Besucheranlagen sowie Serviceeinrichtungen beherbergt. Die Gemeinde liegt 58 Meter (190 Fuß) unter dem Meeresspiegel und bildet eine der wenigen dauerhaft bewohnten Stellen im Tal.
Die Pacific Coast Borax Company gründete 1883 die Greenland Ranch, um Boraxabbau in der Region zu unterstützen. Der Standort wurde später in Furnace Creek umbenannt und entwickelte sich zu einem Versorgungszentrum für Minenarbeiter und Reisende durch das Tal.
Der Ort trägt seinen Namen nach den heißen Quellen und Ablagerungen, die frühe Siedler an einen Schmelzofen erinnerten. Besucher können heute noch die Palmenhaine sehen, die durch das aufsteigende Wasser am Leben erhalten werden und einen scharfen Kontrast zur umgebenden Wüste bilden.
Die Siedlung bietet eine Tankstelle, ein Lebensmittelgeschäft und mehrere Unterkünfte, die als Ausgangspunkt für Erkundungen des Nationalparks dienen. Wer zwischen Mai und Oktober anreist, sollte mit extremer Hitze rechnen und ausreichend Wasser und Sonnenschutz mitbringen.
Im Juli 1913 wurde hier die höchste jemals auf der Erde gemessene Lufttemperatur von 56,7 Grad Celsius (134 Grad Fahrenheit) registriert. Diese Messung bleibt bis heute der offiziell anerkannte Weltrekord und zieht Wetterinteressierte aus aller Welt an.
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