Death Valley Junction, community in unincorporated Inyo County, California, USA
Death Valley Junction ist eine kleine unincorporated community in Inyo County in Kalifornien, die sich an der Kreuzung von zwei Highways in der Mojave-Wüste befindet. Der Ort wird von wenigen Menschen bewohnt und verfügt über das historische Amargosa Opera House and Hotel sowie mehrere verfallene Gebäude aus der frühen Industriezeit.
Die Gemeinde entstand 1907, als die Tonopah and Tidewater Railroad eine Linie durch das Gebiet baute und eine Verbindung zu einem nahe gelegenen Bergbauwerk schuf. In den 1920er Jahren wurde das spanische Revival-Opernhaus erbaut, und von 1914 bis 1928 transportierte die Death Valley Railroad Borax durch den Ort.
Der Ort trägt den Namen Amargosa, was im Spanischen 'Bitter' bedeutet und sich auf das nahe gelegene Amargosa Valley bezieht. Das Opernhaus im Zentrum dient seit Jahrzehnten als Treffpunkt für Besucher und Künstler, die von der Abgeschiedenheit der Wüste angezogen werden.
Der Ort ist sehr abgelegen und hat keine Tankstellen oder größere Geschäfte, daher sollten Besucher mit ausreichend Wasser und Versorgungsmitteln anreisen. Die Sommerhitze ist extrem, weshalb ein Besuch in den kühleren Monaten empfehlenswerter ist und gute Orientierung erforderlich ist.
Der Ort verdankt seine Bekanntheit weitgehend der Tänzerin und Künstlerin Marta Becket, deren Auto 1967 in der Nähe kaputt ging und die daraufhin das alte Opernhaus übernahm. Sie führte dort Tanz- und Pantomime-Aufführungen auf, bis sie 2012 ihre letzte Show gab und das Haus damit zu einem lokalen Wahrzeichen machte.
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