Mount Muir, Granitgipfel in der Sierra Nevada, Kalifornien, Vereinigte Staaten
Mount Muir ist ein Granitgipfel im Sequoia-Nationalpark in der Sierra Nevada, Kalifornien, auf einer Höhe von 4.272 Metern. Die Ostseite fällt steil ab und bildet eine markante Felswand, während der westliche Hang weniger abweisend wirkt.
Der Gipfel wurde 1919 erstmals von LeRoy Jeffers bestiegen. Später erschlossen die Kletterer Nelson P. Nies und John D. Mendenhall eine anspruchsvollere Route über den östlichen Pfeiler.
Der Berg trägt den Namen des Naturforschers John Muir, der sich im 19. Jahrhundert für den Schutz der amerikanischen Wildnis einsetzte. Wer den Gipfel besteigt, bewegt sich durch eine Landschaft, die Muir persönlich kannte und in Worte fasste.
Für den Aufstieg ist entweder eine Tagesandererlaubnis oder eine Wildniserlaubnis mit dem Whitney Zone-Stempel erforderlich. Die beste Zeit zum Klettern ist der Sommer, wenn der Schnee geschmolzen ist und die Wege sicher begehbar sind.
Mount Muir liegt nur wenige hundert Meter vom bekannten Mount Whitney entfernt und wird daher oft auf demselben Ausflug bestiegen. Trotz seiner Nähe zum höchsten Gipfel der USA ist er weitaus weniger besucht und bietet am Gipfel häufig mehr Ruhe.
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