Yosemite Falls, Wasserfall im Yosemite-Nationalpark, Kalifornien, USA.
Yosemite Falls ist ein Wasserfall im Yosemite-Nationalpark in Kalifornien, der sich in drei Abschnitte gliedert und insgesamt über 739 Meter fällt. Der obere Teil stürzt in die Tiefe, gefolgt von einer mittleren Kaskade und einem unteren Sprung, der sich am Talgrund sammelt.
Die Gegend war lange Heimat der Ahwahneechee, bevor europäische Siedler sie in den 1850er Jahren erreichten. Der Fall selbst wurde durch Gletscherbewegungen geformt, die das harte Granit-Grundgestein über Jahrtausende abschliffen.
Der Name stammt aus der Sprache der Miwok und bedeutet soviel wie großer Mund, ein Verweis auf die mächtige Kluft, aus der das Wasser stürzt. Heute markieren Aussichtspunkte entlang der Wege die besten Stellen, um den Fall in voller Höhe zu sehen.
Der untere Teil ist über einen kurzen ebenen Weg erreichbar, während der Aufstieg zum oberen Fall einen ganzen Tag anstrengendes Wandern mit vielen steilen Serpentinen erfordert. Im Frühling ist der Wasserfluss am stärksten, im Spätsommer kann er fast ganz versiegen.
An kalten Wintertagen gefriert der Nebel am Fuß der oberen Stufe zu einem kegelförmigen Eisturm, der bis zu 90 Meter hoch werden kann. Dieser Eiskegel wächst, solange das Sprühwasser in der Luft erstarrt und Schicht um Schicht auftürmt.
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