Berkley Square, Historisches Viertel in West Las Vegas, Vereinigte Staaten.
Berkley Square ist ein Wohnviertel in West Las Vegas mit etwa 148 Häusern im zeitgenössischen Ranchstil aus den 1950er Jahren. Die Häuser haben unterschiedliche Dachformen und Fensteranordnungen, und die breiten Gehwegen sind von Grasstreifen getrennt, was dem Viertel ein ordnetes Aussehen verleiht.
Der Planer Paul Revere Williams entwarf diesen Stadtteil 1949 als Nevadas erstes Wohnviertel, das speziell für afrikanisch-amerikanische Familien während der Segregation entwickelt wurde. Die Finanzierung erfolgte durch Thomas L. Berkley, einen Anwalt aus Oakland, zusammen mit Edward A. Freeman und J.J. Byrnes.
Der Stadtteil symbolisiert das Erbe der afrikanisch-amerikanischen Gemeinschaft in Las Vegas und zeigt, wie sich die Stadt nach dem Zweiten Weltkrieg verändert hat. Die Häuser und Straßen erzählen von einer Zeit, als schwarze Familien hier erstmals dauerhaft Fuß fassen konnten.
Der Stadtteil ist leicht zu Fuß zu erkunden, da die breiten, durch Grasstreifen unterbrochenen Gehwege das Gehen angenehm machen. Es gibt nur begrenzte Zufahrtspunkte, was bedeutet, dass Besucher von wenigen bestimmten Stellen aus einfahren sollten, um die ruhige Wohnlage zu respektieren.
Das Viertel wurde nach Thomas L. Berkley benannt, einem Anwalt aus Kalifornien, dessen Engagement für die Schaffung von Wohnraum für afrikanisch-amerikanische Familien langfristige Auswirkungen hatte. Seine Rolle bei diesem Projekt zeigt, wie private Initiative während der Segregation zur Veränderung beitragen konnte.
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