Las Vegas Motor Speedway, Motorsport-Rennstrecke in North Las Vegas, Nevada.
Las Vegas Motor Speedway ist eine Rennstrecke in North Las Vegas mit einer großen Hauptbahn, einem Viertel-Meilen-Dragstrip und einer Offroad-Bahn. Die Anlage umfasst auch Paddock-Bereiche, Garagen für Teams und Servicebereiche für Fahrzeuge und Mechaniker während Veranstaltungen.
Der Rennbetrieb begann 1971 auf einem halbmeiligen Dirt-Oval; die Dragsterstrecke eröffnete 1972. 1985 kam ein 0,375-Meilen-Oval hinzu, heute The Bullring. Das 1,5-Meilen-Tri-Oval wurde 1996 eröffnet, und Speedway Motorsports kaufte den Komplex 1998. Eine Umgestaltung 2006 erhöhte die Kurvenüberhöhung auf 20 Grad.
Der Kurs trägt den Spitznamen „The Blue Oval“, weil Ford-Fahrer seine NASCAR-Sprint-Cup-Rennen lange dominierten; Jimmie Johnson, Jeff Gordon und Sterling Marlin gehörten zu den wenigen Siegern in Nicht-Ford-Wagen. Man nennt ihn auch „The House of Roush“, da fast alle Fahrer von Roush Racing, darunter Matt Kenseth, Mark Martin und Jeff Burton, hier gewannen.
Die Tribünen bieten Sicht auf den Kurs aus verschiedenen Winkeln, von offenen Plätzen bis zu überdachten Rängen. Besucher sollten bei Tagesrennen Sonnenschutz und Wasser mitbringen, da die Wüstenumgebung heiß werden kann.
Die Kurven des 1,5-Meilen-Tri-Ovals sind 20 Grad überhöht, nachdem sie vor dem Umbau 2006 nur 12 Grad hatten; dieser Umbau brachte auch die Neon Garage, in der Zuschauer gegen Aufpreis den Teams bei der Arbeit zusehen. Zum Komplex gehören zudem eine Viertelmeilen-Dragsterstrecke, die 2017 auf vier Spuren erweitert wurde, und ein halbmeilenlanges Lehmoval von 1996.
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