Paria Canyon-Vermilion Cliffs Wilderness, Wüstenwildnis in Arizona und Utah, Vereinigte Staaten.
Die Paria Canyon-Vermilion Cliffs Wilderness umfasst 112.500 Acres des Colorado-Plateaus im Norden Arizonas und Süden Utahs und besteht aus weiten Hochebenen, hohen Steilwänden und tiefen Schluchten. Der Paria River durchfließt sie und mündet bei Lee's Ferry in den Colorado. Das Foto zeigt geschichtete rote und orange Sandsteinrücken über einem hellen, trockenen Rinnsal, im Vordergrund einen grauen, verdrehten toten Baumstamm.
Stämme der Anasazi und Paiute nutzten den Canyon jahrhundertelang als Reiseroute zwischen verschiedenen Regionen. Die Bundesregierung erklärte das Gebiet 1984 offiziell zum Wilderness Area.
Der Name Paria stammt aus einer Ute-Sprache und bezieht sich auf schlammiges Wasser, das durch den Canyon fließt. Wanderer begegnen dort engen Durchgängen mit hohen Wänden, die von Wind und Wasser über Jahrtausende geformt wurden.
Wanderungen durch den Canyon erfordern Genehmigungen, die mehrere Monate im Voraus beantragt werden sollten. Besucher müssen ausreichend Wasser mitführen, da es im Gelände nur wenige zuverlässige Quellen gibt.
Einige Abschnitte des Paria River bleiben das ganze Jahr über trocken, während andere plötzlich nach Regenfällen anschwellen. Die Felswände zeigen Schichten aus mehr als 200 Millionen Jahren Erdgeschichte.
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