Juist, Küstenkurort in Niedersachsen, Deutschland
Juist ist ein 17 Kilometer langes Nordseebad in Niedersachsen mit feinem Sand und weißer Brandung entlang der Küste. Die Insel erstreckt sich schmal zwischen Wattenmeer und offener See, mit Dünen und kleinen Siedlungen entlang des Mittelstreifens.
Sturmfluten im 17. und 18. Jahrhundert teilten die Landmasse in zwei Teile, bis ein Deich um 1770 die Lücke schloss. Der Schutzwall aus Dünen stabilisierte die Form der Insel und ermöglichte eine dauerhafte Besiedlung.
Die Einheimischen nennen die Insel Töwerland, was im ostfriesischen Dialekt auf die lange Verbindung mit der Seefahrt hinweist. Besucher sehen überall Strandkörbe und hören beim Spaziergang durch die Ortsmitte oft den Klang von Pferdehufen auf den Wegen.
Autos sind verboten, daher bewegt man sich mit dem Fahrrad oder nimmt eine Pferdekutsche für längere Strecken. Die Wege sind flach und das Gelände offen, sodass sich Besucher schnell orientieren können.
Der Hammersee wechselte 1928 von Salz- zu Süßwasser, nachdem die Norduferarbeiten abgeschlossen waren. Der kleine See liegt hinter den Dünen und ist heute ein ruhiger Teich mit ganz anderem Charakter als das Meer nebenan.
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