Küstenmuseum Juist, Maritimes Museum in Juist, Deutschland.
Das Inselmuseum Juist nutzt zwei modernisierte und erweiterte Gebäudetrakte des früheren Landschulheims im Ortsteil Loog und umfasst mehr als 500 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Zehn Räume behandeln Tourismus, Verkehr, frühe Siedlungsgeschichte, Strandfunde und Strandungen sowie den Alltag in der Friesenstube; ein elfter Raum ist der jährlich wechselnden Sonderausstellung vorbehalten.
Das Museum geht auf die naturkundliche Lehrmittelsammlung zurück, die Fritz Hafner, Kunst- und Naturkundelehrer, mit Erna Vohsen und Paul Reiner an der 1934 geschlossenen Schule am Meer zusammentrug. Hafner bot die Sammlung der Inselgemeinde als Grundstock eines Heimatmuseums an und wurde erster Direktor bis 1953. Sein Sohn folgte drei Jahre, dann baute Arend Lang das Haus zum Küstenmuseum aus. Im März 2024 wurde es als Inselmuseum Juist neu eröffnet.
Im März 2024 wurde das Küstenmuseum nach einer Phase der Neukonzeptionierung als „Inselmuseum Juist“ neu eröffnet. Seine elf Räume behandeln Tourismus, Verkehr, frühe Siedlungsgeschichte und Strandfunde; ein Raum ist jedes Jahr einer wechselnden Sonderausstellung vorbehalten.
Das Museum befindet sich im Loog-Viertel und ist für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen zugänglich mit mobilen Sitzplätzen und Ausrüstungsverleih. Besucher sollten ausreichend Zeit einplanen, um die elf Räume gemächlich zu erkunden.
Bis Ende der 1950er Jahre umfasste das von der Schule eingerichtete Seewasseraquarium dreißig Becken; 1958 entstand im nördlichen Innenhof ein Seewasserbassin, in dem bis Mitte der 1970er Jahre der Seehund „Billi“ lebte und Publikum anzog.
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