Collioure, Mediterrane Küstenkommune in den Östlichen Pyrenäen, Frankreich
Collioure breitet sich an der Côte Vermeille aus und zeigt weiße Häuser, schmale Straßen sowie einen Hafen, den ein mittelalterliches Schloss und ein Kirchturm umrahmen. Das Ortsbild setzt sich aus mehrstöckigen Gebäuden zusammen, die dicht am Wasser stehen und sich zu den nahen Hügeln hinziehen.
Die Siedlung wurde erstmals 673 als Castrum Caucoliberi erwähnt und diente unter den Westgoten als befestigter Stützpunkt. Nach dem Pyrenäenvertrag von 1659 kam das Gebiet zu Frankreich und verlor seine militärische Rolle an der Grenze.
Der Name leitet sich vom lateinischen Castrum Caucoliberi ab und bezeichnet einen Ort, der heute für seine Verbindung zur Malerei bekannt ist. Besucher sehen Restaurants, die Sardellen servieren, Weinverkostungen in Kellern und kleine Galerien entlang der Gassen.
Besucher können das Königsschloss erkunden, durch die Hafengegend spazieren und lokale Sardellen probieren. Die Weinberge der Appellation Contrôlée Collioure liegen in den Hügeln oberhalb des Ortes und bieten Verkostungen in den Kellern an.
Der Glockenturm von Notre-Dame-des-Anges wurde aus einem mittelalterlichen Leuchtturm gebaut und steht direkt im Wasser. Dieser Turm erscheint auf zahlreichen Gemälden von Henri Matisse und André Derain, die hier zu Beginn des 20. Jahrhunderts malten.
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