Cargèse, Küstengemeinde auf Korsika, Frankreich
Cargèse ist eine Küstenortschaft auf der Insel Korsika, die auf einer Landzunge zwischen zwei Buchten liegt. Das Dorf wird von zwei Kirchen überragt und verfügt über mehrere steinerne Wehrtürme sowie Strände, die sich entlang der felsigen Küste verteilen.
Die Siedlung entstand 1774, als griechische Familien aus der Peloponnes vor der Herrschaft der Osmanen flohen und hier unter französischem Schutz Zuflucht fanden. Die Wehrtürme an der Küste wurden früher errichtet und dienten der Verteidigung gegen Piraten, die die Mittelmeerküste bedrohten.
Der Ort trägt die Spuren seiner griechischen Gründer in der Architektur und den Namen, die man überall sieht. Die beiden Kirchen symbolisieren das friedliche Nebeneinander von orthodoxem und katholischem Glauben, das bis heute das Gemeindeleben prägt.
Der Ort ist am besten zu Fuß zu erkunden, und es ist leicht, die Hauptpunkte wie die Kirchen und den Hafen an einem Tag zu sehen. Die Strände sind über einfache Wege erreichbar, und es gibt genügend Parkplätze in der Nähe des Zentrums.
Die Kirche des heiligen Spiridon folgt dem orthodoxen Ritus, während die benachbarte katholische Kirche die lateinische Tradition bewahrt, ein seltenes Nebeneinander in Westeuropa. Dieses religiöse Arrangement entstand aus der speziellen Geschichte der Gründer und zeigt, wie zwei Glaubensrichtungen friedlich nebeneinander bestehen können.
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