Palais du Luxembourg, Historischer Palast im Quartier de l'Odéon, Paris, Frankreich
Der Luxembourg-Palast ist ein barockes Regierungsgebäude im Quartier de l'Odéon in Paris, Frankreich. Die Fassade zeigt mehrere Flügel um einen rechteckigen Innenhof, während die Kuppel die zentrale Eingangshalle überspannt.
Eine italienische Königin beauftragte Salomon de Brosse zwischen 1615 und 1627 mit dem Bau einer Residenz, die nach ihrer Heimat Florenz gestaltet wurde. Nach der Revolution wurde das Gebäude zunächst als Gefängnis genutzt, bevor es Sitz des französischen Senats wurde.
Innerhalb des Palastes bewahrt die Bibliothek bemalte Vertäfelungen und ornamentierte Decken, die regelmäßig während öffentlicher Veranstaltungen zugänglich sind. Das Gebäude dokumentiert französische Königinnentraditionen und verkörpert italienische Einflüsse in der französischen Adelsarchitektur des 17. Jahrhunderts.
Das Gebäude am 15 Rue de Vaugirard liegt direkt neben den öffentlichen Gärten und kann während offizieller Besichtigungszeiten besichtigt werden. Reservierungen müssen mehrere Wochen im Voraus vorgenommen werden, da der Zugang aufgrund der Regierungsfunktion eingeschränkt ist.
Die Südfassade verdeckt ein Nymphäum, ein unterirdisches Grotto-Wasserspiel, das Besucher während Sonderführungen bewundern können. Der Westflügel enthält eine Wendeltreppe aus dem 17. Jahrhundert, die komplett aus Stein ohne zentrale Säule gebaut wurde.
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