Longny-au-Perche, Delegierte Gemeinde im Orne, Normandie, Frankreich
Longny-au-Perche ist eine kleine Stadt im Herzen der Region Perche im Departement Orne in Frankreich. Drei kleine Flüsse durchfließen den Ort, und die Straßen sind von Häusern aus Stein und Backstein gesäumt, über denen die Türme der Kirche Saint-Martin aufragen.
Die Stadt entstand im 10. Jahrhundert um eine Festung an der Kreuzung zweier Hauptstraßen und wuchs durch den Handel mit Eisen und Metall. Longny war einst eine Baronie, und ein gewisser Guillaume de Longny nahm an dem Kreuzzug teil, der vor über 900 Jahren stattfand.
Die Kapelle Notre-Dame-de-Pitié liegt etwas außerhalb des Ortes, am Hang einer Treppe auf dem Weg nach Mortagne. Sie ist ein gut erhaltenes Beispiel der Renaissance-Architektur und ein Wallfahrtsziel, das noch heute besucht wird.
Geführte Touren durch den Ort sind das ganze Jahr über verfügbar, müssen jedoch im Voraus gebucht werden und erfordern in der Regel eine Mindestanzahl von Teilnehmern. Das örtliche Fremdenverkehrsbüro ist eine gute erste Anlaufstelle, um den Besuch zu planen und aktuelle Hinweise zu erhalten.
Die Villa Jumeau, ein Herrenhaus aus dem Jahr 1866 mit einem grossen Garten und einem kleinen Teich, wurde von einem Mann erbaut, der Porzellanpuppen namens Bebes-Jumeau herstellte. Die Einheimischen nennen das Gebäude scherzhaft das Schloss Jumeau.
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