Château de Vallière, Neugotisches Schloss in Mortefontaine, Frankreich.
Das Château de Vallière ist ein Schloss im Stil der Neorenaissance mit massiven Mauern von etwa 13 Metern Dicke, die eine Kapelle, ein Theater und etwa 30 Zimmer mit modernen Badezimmern beherbergen. Die Architektur verbindet robuste Befestigungselemente mit eleganten Fassaden aus dieser Epoche.
Der Herzog von Gramont beauftragte 1894 den Architekten Alfred-Philibert Aldrophe mit dem Bau dieses Schlosses im Département Oise. Das Gebäude entstand während einer Zeit großer Wohlfahrt und architektonischer Neuerungen in der französischen Adelslandschaft.
Das Schloss bewahrt ein Wandteppich aus dem 17. Jahrhundert mit den Wappen der Familie Gramont und Guiche auf, ergänzt durch Möbelstücke, die aus dem Alten Sommerpalast in Peking stammen. Diese Sammlung erzählt von internationalen Verbindungen und dem Geschmack seiner Besitzer.
Da es sich um Privatbesitz handelt, ist ein Besuch nur mit vorheriger Vereinbarung möglich. Besucher sollten mit dem aktuellen Eigentümer Kontakt aufnehmen, um einen Termin zu arrangieren.
Der Ort liegt nahe dem Schauplatz der Schlacht von Mortefontaine vom 2. September 1914, einem wichtigen Militärgefecht während des Ersten Weltkriegs. Dieser Kampf war einer der kriegerischen Zusammenpralle, der der Hauptstadt Paris am nächsten kam.
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