Cité Bergère, Historische Passage im Faubourg-Montmartre, Paris, Frankreich.
Die Cité Bergère ist ein schmales überdachtes Passage von 180 Metern Länge und 3 Metern Breite, die die Rue du Faubourg-Montmartre mit der Rue Bergère verbindet. Auf beiden Seiten stehen alte Gebäude mit klassischen Fassaden, deren Dächer und Fronten seit 1990 unter Denkmalschutz stehen.
Diese Passage wurde 1825 ursprünglich als Passage Montmartre gebaut und erhielt 1842 ihren heutigen Namen zu Ehren von Jean Bergier, einem Meisterfärber. Die Benennung markierte eine Würdigung der lokalen handwerklichen Tradition der Gegend.
Die Passage wird von Bewohnern und Besuchern heute als ruhiger Zufluchtsort genutzt, wo man den Trubel der Straße hinter sich lässt. Die beiden Eingänge markieren einen sanften Übergang zwischen der belebten Außenwelt und dieser stillen, von Fassaden gesäumten Gasse.
Der Durchgang ist durch zwei Tore an den Enden zugänglich und bietet einen überdachten Weg, der bei schlechtem Wetter Schutz bietet. Die enge Breite bedeutet, dass es zeitweise eng werden kann, besonders während der Stoßzeiten in der Nähe der Eingänge.
Im Haus Nummer 1 waren die Redaktionen zweier Zeitschriften untergebracht, die Satirische Karikaturen und politische Kommentare verbreiteten. Diese journalistische Nutzung zeigt, wie solche Passagen einst als Zentren für Debatte und Meinungsaustausch dienten.
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