Grotte de la Colombière, Prähistorische Höhle im Jura-Gebirge, Frankreich
Die Grotte de la Colombière ist eine prähistorische Höhle an der Ain-Fluss im Jura, auf einer Höhe von 254 Metern gelegen. Der Eingang ist über einen Fußweg erreichbar und führt zu einem Vorbereich mit archäologischen Resten.
Die Höhle wurde erstmals 1913 von J. Pissot und L. Mayet ausgegraben, wobei neun gravierte Kieselsteine und zwei Mammut-Knochen aus der Magdalénien-Zeit entdeckt wurden. Die Stätte wurde 1946 als historisches Denkmal eingetragen.
Die in dieser Höhle gefundenen Kieselsteine zeigen überlagerte Gravierungen von Tieren wie Pferden, Nashörnern, Bären und Raubtieren. Diese Kunstwerke spiegeln wider, wie die damaligen Bewohner ihre Umwelt wahrnahmen und darstellten.
Die Höhle liegt auf privatem Gelände und Besuche erfordern vorherige Genehmigung des Besitzers. Es ist ratsam, sich vor dem Besuch über die erforderlichen Arrangements zu informieren und den Zugang zu klären.
Ein Mammut-Knochen aus der Höhle trägt die erste bekannte menschliche Darstellung aus einem paläolithischen Kontext. Diese Abbildung ist eine der ältesten figürlichen Darstellungen menschlicher Form aus dieser Zeit.
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