Musée archéologique Saint-Pierre, Archäologisches Museum in Vienne, Frankreich.
Das Archäologische Museum Saint-Pierre beherbergt in einem ehemaligen Kirchengebäude aus dem 5. Jahrhundert Stein- und Marmorskulpturen, antike Mosaike und Inschriften in Lapidaren. Der Ort bewahrt Überreste aus einer Zeit, als diese Gegend unter römischer Herrschaft florierte.
Der ursprüngliche Kirchenbau entstand im 5. Jahrhundert und diente bis ins 13. Jahrhundert als Begräbnisstätte für Bischöfe von Vienne. Die Umwandlung in ein Museum erfolgte 1809 nach der Französischen Revolution, wodurch die religiöse Stätte einer neuen Bestimmung zugeführt wurde.
Die Sammlung zeigt Porträts von Kaisern, eine kolossale Junonabüste und Darstellungen von Gottheiten wie Apollon und Diana, die bei Ausgrabungen in der Umgebung gefunden wurden. Diese Werke ermöglichen Besuchern einen Blick auf die römische Verehrung und Kunsttraditionen, die in dieser Region verankert waren.
Das Gebäude ist derzeit wegen umfassender Renovierungsarbeiten geschlossen, die bis Ende 2027 andauern werden. In dieser Zeit werden die Kirchen Saint-Peter und Saint-Georges zusammengeführt, um eine kombinierte Anlage zu schaffen.
Ausgrabungen aus dem Jahr 1966 legten Überreste römischer Häuser und Mosaike aus dem 1. bis 3. Jahrhundert frei, die zeigen, dass das Gelände einstmals eine Gallo-Römische Nekropolis war. Diese Funde bieten seltene Einblicke in das tägliche Leben und die künstlerischen Vorlieben der römischen Bewohner dieser Gegend.
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