Vienne, Römische archäologische Stätte in Isère, Frankreich.
Vienne ist eine Stadt am rechten Ufer der Rhône, etwa 25 Kilometer südlich von Lyon, in der die antike römische Anlage noch heute das Stadtbild prägt. Überreste von Tempeln, Theatern und öffentlichen Plätzen liegen verstreut in den Straßen und Parks, zwischen Wohnhäusern und Geschäften.
Die Römer gründeten hier im ersten Jahrhundert vor Christus eine Kolonie und bauten eine der wichtigsten Städte Galliens auf. Im Mittelalter übernahmen christliche Gemeinden die antiken Strukturen und errichteten Kirchen an Stellen früherer Tempel.
Der Ort bewahrt sein römisches Erbe in der Alltagsarchitektur, mit alten Steinmauern und Säulenresten, die zwischen neueren Gebäuden sichtbar bleiben. Einheimische nutzen die antiken Stätten als Treffpunkte und Durchgangswege, sodass die Vergangenheit Teil des täglichen Lebens wird.
Die meisten antiken Überreste sind frei zugänglich und liegen in Gehweite voneinander, sodass man sie zu Fuß erkunden kann. Ein Rundgang durch die Altstadt führt an den wichtigsten Fundstätten vorbei, die oft im Freien stehen.
Das römische Theater steigt in 46 Stufen den Hang hinauf und bildet eine natürliche Tribüne, die auch heute noch für Veranstaltungen genutzt wird. Wer ganz oben steht, blickt über die Rhône bis zu den fernen Hügeln.
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