Pavillon de Marsan, Palastpavillon im 1. Arrondissement, Frankreich
Der Pavillon de Marsan steht an der nordwestlichen Ecke des Louvre-Palastes und wird durch einen charakteristischen Löwen mit kupfernen Flügeln über seinem südlichen Giebel gekennzeichnet. Das Gebäude beherbergt heute das Musée des Arts Décoratifs mit einer umfangreichen Bibliothek für Besucher.
Das Gebäude wurde 1664 von Louis Le Vau errichtet und später nach der Pariser Commune von 1871 zerstört. Der Wiederaufbau erfolgte zwischen 1874 und 1879 und gab dem Pavillon seine heutige Erscheinung.
Die Fassade wird durch acht Giebel mit allegorischen Skulpturen geprägt, die von verschiedenen Künstlern gestaltet wurden und Themen wie Astronomie und Frieden darstellen. Diese künstlerischen Arbeiten zeigen die künstlerischen Vorstellungen des 19. Jahrhunderts über Wissen und menschliche Ideale.
Das Gebäude ist Teil des Louvre-Ensembles an zentraler Stelle in Paris, leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Der Zugang zum Museum und seiner Bibliothek ist normalerweise tagsüber möglich, wobei regelmäßige Öffnungszeiten beachtet werden sollten.
Der Name stammt von Marie Louise de Rohan, bekannt als Madame de Marsan, die dort im 18. Jahrhundert ein Appartement bewohnte. Diese historische Verbindung zu einer bekannten Adelsfigur gab dem Pavillon bis heute seinen Namen.
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