Pavillon du Verdurier de Limoges, Art-Deco-Monument im Zentrum von Limoges, Frankreich.
Das Pavillon du Verdurier ist ein Art-Déco-Gebäude mit achteckiger Grundform aus Stahlbeton in der Innenstadt von Limoges. Die Fassade wird durch aufwendige Mosaike und Keramikdekorationen geprägt, die das Bauwerk zu einem besonderen Ort machen.
Das Gebäude entstand 1919 nach Plänen des Architekten Roger Gonthier ursprünglich als Kühlhaus für gefrorenes Fleisch aus Argentinien. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es 1942 in eine Bushaltestelle umgewandelt und dient seit 1978 als Ausstellungsraum.
Das Gebäude trägt den Namen eines Gemüsehändlers und verbindet Limoges' handwerkliche Tradition mit modernem Design. Die Mosaike und Keramiken von Gentil & Bourdet zeigen die Bedeutung lokaler Kunsthandwerker in der städtischen Architektur.
Das Gebäude liegt in der Rue du Collège in der Nähe des Lycée Gay-Lussac und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht zu erreichen. Die Bushaltestelle Saint-Pierre (Linie 4) und die Place Wilson (Linie 2) befinden sich in unmittelbarer Nähe.
Die Innendekorationen wurden von Designer Pierre Parot zusammen mit Glaskünstler Francis Chigot gestaltet, nicht wie früher angenommen von Léonard Chigot. Diese Zusammenarbeit zwischen Keramik und Glas zeigt eine weniger bekannte Seite des Limoges-Kunsthandwerks.
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