Limoges, Präfekturstadt in Nouvelle-Aquitaine, Frankreich
Limoges ist eine Präfekturstadt in der Region Nouvelle-Aquitaine im Zentrum Frankreichs, die sich entlang der Ufer der Vienne erstreckt. Die mittelalterlichen Viertel zeigen enge Gassen mit gotischer Architektur, während die Kathedrale Saint-Etienne mit ihrem hohen Glockenturm das Zentrum überragt.
Die Stadt entstand um 10 vor Christus als römische Siedlung namens Augustoritum und entwickelte sich zu einem bedeutenden Handelsposten. Im Mittelalter wuchs sie durch die Abtei Saint-Martial zu einem religiösen Zentrum, das Pilger auf dem Weg nach Santiago de Compostela anzog.
Die Tradition der Porzellanherstellung prägt bis heute das Stadtbild mit zahlreichen Werkstätten, in denen Besucher Handwerkern bei der Arbeit zusehen können. Lokale Märkte bieten neben frischen regionalen Produkten auch Keramikwaren an, die von Einwohnern im Alltag verwendet werden.
Der Bahnhof Limoges-Bénédictins verbindet die Stadt durch regelmäßige Hochgeschwindigkeitszüge direkt mit Paris, Toulouse und anderen großen französischen Städten. Das historische Zentrum lässt sich gut zu Fuß erkunden, während öffentliche Busse die weiter entfernten Stadtteile erreichen.
Das Viertel Boucherie bewahrt seine ursprünglichen Fachwerkhäuser aus dem 14. Jahrhundert, in denen Metzgerfamilien über Generationen ihr Handwerk ausübten. Einige dieser alten Häuser zeigen noch die hölzernen Haken an den Fassaden, an denen einst Fleisch zum Trocknen aufgehängt wurde.
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