Camp préhistorique de Chassey-le-Camp, Archäologische Stätte in Chassey-le-Camp, Frankreich
Das Lager von Chassey-le-Camp ist eine archäologische Stätte auf einem geneigten Plateau, das von Erdwällen und trockengelegten Steinmauern mit etwa 750 Metern Länge und 230 Metern Breite geschützt wird. Die etwa 9 Hektar große Fläche zeigt die Spuren einer Jungsteinzeit-Siedlung mit Überresten von Häusern und Alltagsgegenständen.
Die Stätte war eine wichtige Neolithikum-Siedlung vor etwa 6000 Jahren, als die Menschen begannen, Pflanzen anzubauen und Tiere zu halten. Ausgrabungen ab 1865 offenbarten tausende Feuersteinobjekte und zeigten erstmals, wie die frühen europäischen Bauern lebten.
Der Name dieses Ortes war so bedeutsam, dass eine ganze Kultur danach benannt wurde - die Chasseen-Kultur der Jungsteinzeit. Heute können Besucher an den Ruinen von Wohnstätten ablesen, wie die Menschen vor mehr als 6000 Jahren hier lebten und ihre Häuser bauten.
Der Ort ist seit 1932 als historisches Denkmal geschützt und über den Wanderweg GR7 erreichbar, mit informativen Tafeln zur Orientierung vor Ort. Die Wanderroute bietet eine gute Möglichkeit, die Stätte in der Landschaft kennenzulernen.
Die bei Ausgrabungen gefundenen Keramikscherben enthalten Spuren von Bienenwachsproduktion, was zeigt, dass die Bewohner bereits Honig sammelten und verarbeiteten. Diese frühen Hinweise auf Imkerei gehören zu den ältesten bekannten Belegen in Europa.
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