Monastère de Saorge, Franziskanerkloster in Saorge, Frankreich
Das Monastère de Saorge ist ein Barockkloster, das hoch über der Schlucht der Roya auf einem steilen Berghang thront. Die Anlage besteht aus einem Kreuzgang mit bemalten Werken, einem Refektorium mit religiösen Kunstwerken, einer Kirche mit Barockelementen und einem terrassierten Garten mit Blick auf die umliegenden Berge.
Das Kloster wurde 1633 von Franziskanermönchen gegründet und kontrollierte jahrhundertelang einen wichtigen Bergpass zwischen Nizza und Turin. Die Mönchsgemeinschaft verließ den Ort 1967, danach erfüllte das Gelände verschiedene andere Funktionen.
Das Kloster trägt Spuren der Verehrung des heiligen Franziskus in seinen bemalten Darstellungen und Heiligtümern. Die Mönche haben den Ort über Jahrhunderte als Ort der Stille und des Gebets geprägt, was man in der schlichten Einrichtung und den religiösen Kunstwerken spürt.
Das Kloster ist über eine kurvenreiche Bergstraße erreichbar und liegt in einem ruhigen Bergdorf. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen und mit unebenen Wegen auf dem gesamten Gelände rechnen.
Das Gelände beherbergt eine der ältesten bemalten Leidensstationen auf Leinwand in den Seealpen. Über das gesamte Kloster verteilt findet man Sonnenuhren aus verschiedenen Perioden, die die lange Geschichte des Ortes widerspiegeln.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.