Felsgravuren von Fornols, Prähistorische Petroglyphen-Stätte in Campôme, Frankreich.
Der Rocher gravé de Fornols ist ein mit Ritzungen bedeckter Felsen im Bergland der französischen Pyrenäen mit verschiedenen Tierfiguren und geometrischen Mustern. Das Gestein weist eine Vielfalt an eingeritzten Linien und Formen auf, die systematisch über seine Oberfläche verteilt sind.
Die Ritzungen entstanden während der Magdalénien-Zeit, einer Periode am Ende der letzten Eiszeit, als Menschen diese Bergregion durchstreiften. Der Ort blieb bis in die moderne Zeit verborgen, bis er Anfang der 1980er Jahre wiederentdeckt und später unter Schutz gestellt wurde.
Die Ritzungen zeigen Tiere aus der Bergwelt wie Steinbock, Gemse und verschiedene Vogelarten, die den Menschen dieser Zeit vertraut waren. Sie geben einen Einblick in die Vorstellungen und Beobachtungen der Menschen, die hier vor Tausenden von Jahren lebten.
Der Ort ist schwer zu erreichen und liegt abseits der Hauptwege in einer dichten Waldregion, daher sollte man sich vorher informieren. Bequeme Schuhe und Geduld beim Suchen sind von Vorteil, da das Gelände unwegsam ist und die Ritzungen im Wald verborgen liegen.
Dies ist das einzige bekannte Beispiel von Freiluft-Felskunst aus der Altsteinzeit, das in Frankreich und den Pyrenäen gefunden wurde. Seine isolierte Lage im dichten Wald hat es über Jahrtausende hinweg vor Zerstörung und Verwitterung bewahrt.
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