Restes de l'église Saint-Paul, Mittelalterliche Kirchenreste in Orléans, Frankreich.
Die Reste der Saint-Paul-Kirche sind ein mittelalterliches Gotteshaus in Orléans mit erhaltenen Strukturen, darunter ein Glockenturm und die Kapelle Notre-Dame des Miracles. Diese Überreste stehen in der Nähe des Platzes Place de Gaulle und zeigen, wie das Gebäude einst aussah.
Das Gotteshaus entstand im Mittelalter und spielte über Jahrhunderte eine Rolle in der Stadtentwicklung von Orléans. Der Zweite Weltkrieg veränderte sein Schicksal grundlegend, als Bombardierungen 1940 schwere Schäden verursachten.
Der Glockenturm von Saint-Paul erscheint in Gemälden des französischen Künstlers Jean-Baptiste Camille Corot und zeigt seine architektonische Präsenz im 19. Jahrhundert. Die erhaltenen Strukturen erzählen von der künstlerischen Bedeutung des Ortes für Maler und Dokumentaristen jener Zeit.
Der Ort ist von der Rue des Cloches-Saint-Paul aus zu erreichen und liegt in fußläufiger Nähe zum Stadtzentrum. Führungen werden angeboten, um die erhaltenen Abschnitte dieses historischen Monuments besser zu verstehen.
Der Innenraum wurde in den 1960er Jahren mit zeitgenössischen Buntglasfenstern erneuert, die einen starken Kontrast zu den erhaltenen mittelalterlichen Teilen bilden. Diese Mischung aus Neuem und Altem macht den Ort zu einem ungewöhnlichen Zeugnis der Nachkriegsjahre.
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