Bingham Canyon Reclamation Project, Umweltkunstprojekt in der Bingham Canyon Mine, Utah.
Das Bingham Canyon Reclamation Project ist ein Kunstwerk in einem aktiven Bergbaubetrieb in Utah, das vier halbmondförmige Strukturen umfasst, die am Grund der Mine angeordnet sind. Diese Becken wurden konzipiert, um Regenwasser zu sammeln und reflektierende Wasserflächen zu schaffen, die sich mit den natürlichen Geländemerkmalen des Tagebaus verbinden.
Der Künstler Robert Smithson präsentierte diesen Rekultivierungsplan 1973 der Kennecott Copper Corporation als Reaktion auf die wachsenden Bedenken zur Umweltbelastung durch Bergbaubetriebe. Der Vorschlag entstand zu einer Zeit, als Künstler zunehmend industrielle Standorte als Orte für künstlerisches Handeln erkannten.
Der Vorschlag verband industriellen Bergbau mit künstlerischem Ausdruck durch eine rotierende Aussichtsplattform für den Canyon.
Der Standort befindet sich am Rande des aktiven Tagebaus Bingham Canyon, wodurch die Zugänglichkeit für Besucher eingeschränkt ist. Es wird empfohlen, sich vor dem Besuch über die aktuellen Bedingungen an der Mine zu informieren, da Sicherheitsrichtlinien und Betriebsbedingungen den Zugang beeinflussen können.
Das Projekt war bemerkenswert darin, dass es saure gelbe Wasserbecken als eigenständige künstlerische Elemente nutzen wollte, nicht einfach als unerwünschte Nebenprodukte des Bergbaus. Diese Umwandlung von industriellem Abfall in visuelle Bestandteile verdeutlichte einen innovativen Ansatz zur Künstlerischen Reaktion auf Umweltschäden.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.