Château de la Chevrette, Schloss aus dem 18. Jahrhundert in Deuil-la-Barre, Frankreich
Das Château de la Chevrette war ein Adelssitz aus dem 18. Jahrhundert mit umfangreichen Gartenanlagen. Die Gründe waren mit Brunnen, Marmorstatuen und Waldstücken gestaltet, die Besuchern einen vielfältigen Außenraum boten.
Die Anlage entstand als Adelssitz und erreichte ihre Blüte zwischen 1749 und 1754 unter der Leitung einer bekannten Hausherrin. Das Gebäude wurde 1786 abgerissen, wodurch ein wichtiger Ort der französischen Aufklärung verschwand.
Der Ort war ein Treffpunkt für Denker der Aufklärung, wo Gelehrte zusammenkamen und ihre Ideen austauschten. Besucher können heute noch die Spuren dieser intellektuellen Aktivität in den erhaltenen Dokumenten nachvollziehen.
Der Ort ist heute nicht mehr zugänglich, da das ursprüngliche Schloss nicht mehr vorhanden ist. Besucher können die Geschichte durch das Museum im früheren Torhaus und seine Sammlungen kennenlernen.
Ein detailliertes Bild des Schlosses wurde vom Künstler Dupin de Francueil angefertigt und später gestochen, wodurch sein Aussehen erhalten blieb. Diese künstlerische Dokumentation ist heute eine wichtige Quelle für das Verständnis der verlorenen Architektur.
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