Hôtel de Ville, Schloss in Frankreich
Das Rathaus von Épinay-sur-Seine ist ein zweistöckiges Gebäude, das ursprünglich als Schloss im 18. Jahrhundert erbaut wurde. Die T-förmige Struktur zeigt klassische Architektur mit dekorierten Sälen, einer großen Treppe und Fassadenelementen wie Maskaronen an den unteren Fenstern und Trophäensymbolen, die Krieg, Frieden, Jagd und Musik darstellen.
Das Anwesen wurde 1760 von Joseph Durey, dem Sohn eines wohlhabenden Finanziers, erbaut und durchlief mehrere Besitzwechsel durch europäische, tunesische und englische Eigentümer. Nach dem Spanischen Bürgerkrieg kaufte die Stadt das Gebäude 1906 und eröffnete es 1908 als Rathaus, nachdem es zuvor unter anderem dem spanischen Exilkönig gehört hatte.
Das Rathaus trägt den Namen des Ortes Épinay-sur-Seine und war ursprünglich ein privates Schloss, das später zum Verwaltungssitz wurde. Die Räume erzählen von verschiedenen Phasen der Nutzung, von adeligen Wohnräumen bis zu heutigen Amtsräumen, und zeigen, wie sich der Ort gewandelt hat.
Das Gebäude liegt in zentraler Lage in Épinay-sur-Seine und ist leicht zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Es befindet sich in einem Park mit Blick auf die Seine und bietet Besucher Gelegenheit, die historischen Innenräume und die grünen Außenbereiche zu erkunden.
Das Gebäude beherbergte den spanischen Exilkönig François d'Assise de Bourbon nach Ende der Monarchie in Spanien, ein Detail das seiner Präsenz eine königliche Verbindung gab. Diese Episode der europäischen Politikgeschichte ist eng mit der Baugeschichte verknüpft und bleibt ein überraschendes Kapitel in der Vergangenheit des Hauses.
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