Kartause Marienbühl in Straßburg-Königshofen, Kartäuserkloster in Eckbolsheim, Frankreich
Die Kartause du Mont-Sainte-Marie de Strasbourg ist ein Kartäuserkloster in Eckbolsheim mit einer charakteristischen Architektur aus separaten Mönchszellen. Die Anlage folgt dem typischen Grundriss dieser Orden mit einzelnen Wohnräumen um einen zentralen Innenhof, wo die Mönche in Stille leben konnten.
Das Kloster wurde 1335 gegründet und florierte über mehr als zwei Jahrhunderte als Gemeinschaft kartäusischer Mönche. Es endete im Jahr 1591, als die monastische Gemeinschaft aufgelöst wurde.
Die Mönche folgten strengen Zeitplänen für Kontemplation und einsames Gebet, trafen sich nur zu bestimmten Gottesdiensten nach kartäusischer Tradition.
Das Gelände befindet sich in der Nähe des Flusses Bruche und ist von Eckbolsheim aus erreichbar. Besucher sollten beachten, dass die Anlage auf einem früheren Standort einer mittelalterlichen Gründung steht.
Wahrend der Reformation verließ ein großer Teil der Mönche das Kloster, was seine Stabilität stark gefährdete. Diese Entwicklung führte dazu, dass das Vermögen des Klosters schließlich von weltlichen Verwaltungen übernommen wurde.
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