Shoshone Falls, Wasserfall in Twin Falls, Idaho.
Shoshone Falls liegt am Snake River in Idaho und stürzt etwa 65 Meter in die Tiefe über eine Breite von nahezu einem Kilometer. Das Wasser fällt über Klippen aus dunklem Basaltgestein, die während vergangener vulkanischer Aktivitäten entstanden und durch das Flussbett geformt wurden.
Die Wasserfälle entstanden vor etwa 14.000 Jahren, als gewaltige Fluten aus dem Bonneville-See vulkanisches Gestein durchschnitten und so die heutige Schlucht modellierten. Europäische Erkundungen erreichten die Region erst in den 1840er-Jahren und brachten Siedler und Handelsrouten mit sich.
Der Name dieser Fälle ehrt das Volk der Shoshone, dessen Territorium einst das Gebiet des heutigen Idaho umfasste. Besucher kommen heute hierher, um die Aussichtspunkte entlang der Kante zu nutzen und in den ruhigeren Bereichen oberhalb der Fälle zu picknicken.
Am besten sind die Fälle zwischen April und Juni zu sehen, wenn die Schneeschmelze ihren Höhepunkt erreicht und Wasser aus den flussaufwärts gelegenen Stauseen für die Wanderung der Regenbogenforellen abgelassen wird. Im Spätsommer und Herbst können Bewässerungsableitungen den Abfluss auf eine Mindestmenge von 300 Kubikfuß pro Sekunde verringern. Der Park wird von der Stadt Twin Falls betrieben und verfügt nahe dem Rand über eine kleine Informationstafel zur Geschichte der Fälle.
Die Wassermenge schwankt je nach Jahreszeit stark und erreicht ihren Höhepunkt während der Schneeschmelze im Frühling, bevor sie im Sommer merklich abnimmt. Landwirtschaftliche Entnahmen flussaufwärts verringern den Durchfluss erheblich, sodass das Becken unterhalb oft ruhiger wirkt als während der Schmelzperiode.
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