Galerie Würthle, Kunstgalerie nahe Stephansplatz, Wien, Österreich.
Die Galerie Würthle befand sich in einem Gebäude in der Weihburggasse im Zentrum Wiens und zeigte Werke verschiedener künstlerischer Richtungen. Die Ausstellungsflächen erstreckten sich über mehrere Etagen und präsentierten sowohl etablierte als auch aufstrebende Künstler.
Die Galerie begann 1865 als Teil des Verlags Würthle und Spinnhirn in Salzburg und verlegte ihren Betrieb später nach Wien. Sie blieb ein wichtiger Ort für zeitgenössische Kunst, bis sie 1995 ihre Pforten schloss.
Der Name stammt aus der Vergangenheit der Würthle-Familie, die lange Zeit mit Kunst und Verlag verbunden war. Besucher konnten hier sehen, wie sich das Galerieangebot an europäische Sammler und lokale Kunstfreunde richtete.
Der Ort befindet sich zu Fuß erreichbar in Wiens Zentrum, in der Nähe des Stephansplatzes und anderer kultureller Einrichtungen. Das mehrstöckige Gebäude war leicht zugänglich und lud zum Erkunden verschiedener Ausstellungsbereiche ein.
Während des Zweiten Weltkriegs erlitt die Galerie erhebliche Verluste durch die Beschlagnahme von Kunstwerken unter der Naziherrschaft. Diese dunkle Phase belastet bis heute die Geschichte des Ortes und wirft Fragen zur Wiederherstellung geraubter Kunstwerke auf.
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