Sopot, Stausee in Bulgarien
Der Sopot-Stausee ist ein großes Gewässer in den Bergen Nordbulgariens, das sich etwa 7 Kilometer erstreckt und an manchen Stellen etwa 2 Kilometer breit ist. Das Wasser wird vom Kalnik-Fluss gespeist und erreicht Tiefen von etwa 28 Metern, wodurch ein ruhiger, klarer See in einer bergigen Landschaft entsteht.
Der Stausee wurde 1961 gebaut und veränderte die Landschaft grundlegend, da zwei Dörfer, Lesidren und Zheravna, unter Wasser gesetzt wurden. Das Projekt entstand, um die Bewässerung in der Region zu unterstützen und einen zuverlässigen Wasserfluss für die lokale Landwirtschaft bereitzustellen.
Der Name Sopot stammt aus dem Bulgarischen und bezieht sich auf einen Raubvogel, der das Gebiet noch heute besucht. Die Gegend um den Stausee ist ein Ort, wo Einheimische Zeit in der Natur verbringen, zum Entspannen und für einfache Freizeitaktivitäten wie Picknicks und Zeltlager mit Familie und Freunden.
Der Stausee liegt in der Nähe des Dorfes Golyama Zhelyazna und ist mit dem Auto oder Bus von größeren Städten wie Veliko Tarnovo oder Lovech aus leicht zu erreichen. Die malerische Fahrt über die Landschaft führt zu Camping- und Rastplätzen am Wasser, die für Picknicks, Zeltplätze und Erholung in der Natur geeignet sind.
Nahe dem Stausee befindet sich die Höhle Toplya, die Artefakte aus der Jungsteinzeit und der Eisenzeit enthält und von August bis Mai für Besucher offen ist. Die Höhle bietet einen Einblick in die prähistorische Geschichte der Region und zeigt, wie lange Menschen diesen Ort bewohnt haben.
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