Monument to Vasil Levski, Lovech, Bronzedenkmal in Lovech, Bulgarien.
Das Denkmal für Vasil Levski in Lovech ist eine skulptural-architektonische Figur auf einem 5 Meter hohen Granitsockel. Die gegossene Metallstatue ist 9 Meter hoch und wiegt 10 Tonnen, was eine Gesamthöhe von 14 Metern ergibt. Sie steht im architektonisch-historischen Reservat Varosha, nahe der Festung Hisarya. Unter der Figur trägt eine Marmortafel die Inschrift: „Vasil Levski (1837 – 1873). Wenn ich gewinne, gewinne ich für das ganze Volk; wenn ich verliere, verliere ich nur mich selbst.“
Im Frühjahr 1959 schlug Genoveva Sirkova, Leiterin der Abteilung für Bildung und Kultur beim Stadtrat von Lowetsch, ein Lewski-Denkmal vor und begründete dies damit, dass Lowetsch die revolutionäre Hauptstadt des Apostels gewesen sei. Am 25. April 1959 folgte ein Beschluss, und ein Wettbewerb am 2. Februar 1960 lehnte alle Entwürfe ab. Die Kommission übertrug die Arbeit dann den Bildhauern Georgi Gergow, Ilija Iliew, Iwan Kessjakow und Dimitar Dimitrow sowie den Architekten Alexander Dorossiew und Duscho Romanow. Die Figur wurde bis zum 15. November 1963 in Bronze gegossen und am 27. Mai 1964 enthüllt, wobei Ministerpräsident Todor Schiwkow das Band durchschnitt.
Das Denkmal steht im Architektur- und Geschichtsreservat Varoscha, neben der Festung Hisarja, die Varoscha und Drastene trennt. Am Sockel trägt eine Marmortafel Lewskis Worte: „Wenn ich siege, siege ich für ein ganzes Volk; wenn ich verliere, verliere ich nur mich selbst.“ Es war eines der Symbole von Lowetsch und stand 40 Jahre lang im Stadtwappen.
Das Denkmal steht im architektonisch-historischen Reservat Waroscha, auf dem Gelände zwischen der Festung Hisarja und dem Wassil-Lewski-Hausmuseum. Man erreicht es zu Fuß aus der Altstadt; der 5 Meter hohe Granitsockel und die 9 Meter hohe Figur sind aus den umliegenden Gassen sichtbar, und der gepflasterte Platz erlaubt einen Rundgang um den Sockel.
Die 9 Meter hohe Figur wiegt 10 Tonnen; sie wurde bis zum 15. November 1963 in der Gießerei des Verbands der bulgarischen Künstler in Bronze gegossen und dann in Teilen nach Lowetsch gebracht und montiert. Das Denkmal stand auf der Liste der 100 touristischen Objekte Bulgariens. Die Einweihung am 27. Mai 1964 wurde von der BTA, dem bulgarischen Rundfunk und der Wochenschau gefilmt.
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