Réservoir Pipmuacan, Stausee in Québec, Kanada
Das Pipmuacan-Stausee ist ein großes Gewässer in der Region Saguenay-Lac-Saint-Jean, das sich über eine weite Fläche erstreckt und von vielen kleinen Inseln, besonders im Westen, geprägt ist. Der See nimmt Wasser aus der Betsiamites-Fluss und mehreren kleineren Gewässern auf und bildet ein unregelmäßiges Becken mit tiefen Buchten und einer markanten, abgerundeten Halbinsel in der Mitte.
Das Stausee wurde in den frühen 1950er Jahren durch den Bau von zwei großen Dämmen an der Betsiamites-Fluss errichtet und war bis 1956 fertig gestellt. Das Projekt war Teil eines größeren Hydroelektrizitätsplans, der die Region mit Energie versorgen sollte und die Wasserkraftnutzung in diesem Gebiet grundlegend veränderte.
Der Name Pipmuacan stammt aus der Innu-Sprache und bezieht sich möglicherweise auf ein Jagdgerät oder ein historisches Ereignis aus früheren Zeiten. Die lokale Bevölkerung nutzt das Gewässer seit Generationen für Fischerei, Jagd und als Zentrum ihres alltäglichen Lebens am Wasser.
Die beste Zeit zum Besuch ist während der wärmeren Monate, wenn die Straßen zugänglich sind und die Fischerei aktiv ist. Die Gegend ist dünn besiedelt und erfordert gute Vorbereitung, da Unterkünfte und Dienstleistungen begrenzt sind und es wichtig ist, genügend Vorräte und Ausrüstung mitzubringen.
Das Gewässer wird von vielen Einwohnern hauptsächlich übersehen, obwohl es einer der größeren Seen der Region ist, da seine abgelegene Lage und das Eisfeld im Winter es schwer zugänglich machen. Im Winter friert die Oberfläche zu und wird von Schnee bedeckt, wodurch ein ganz anderes Landschaftsbild entsteht, das Schneemobilfahrten und Wintersportaktivitäten ermöglicht.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.