Côte-Nord, Verwaltungsregion im östlichen Quebec, Kanada.
Côte-Nord ist eine Verwaltungsregion im Osten von Quebec, die sich über eine lange Küstenlinie mit zahlreichen Flüssen, Inseln und ausgedehnten Borealiswald erstreckt. Das Gelände wird durch die Mingan-Inselgruppe geprägt, die kalkhaltige Formationen mit bemerkenswerten natürlichen Steinstrukturen aufweist.
Das Gebiet war für Tausende von Jahren die Heimat der Innu- und Naskapi-Völker, bevor europäische Entdecker im 16. Jahrhundert ankamen. Die Ankunft von Jacques Cartier markierte den Beginn der europäischen Dokumentation und der Kontakt mit dieser Küstenregion.
Die Region hat eine lange Verbindung zu den Innu- und Naskapi-Völkern, deren Traditionen und Lebensweise noch heute in lokalen Gemeinschaften sichtbar sind. Diese indigene Präsenz prägt die Identität der Küste und ihre Beziehung zum Land und zum Meer.
Die wichtigsten Städte Sept-Îles, Baie-Comeau und Port-Cartier bieten wichtige Dienste und sind gute Ausgangspunkte für die Erkundung der Region. Von diesen Orten aus kann man leicht auf Transportmittel zugreifen und sich in der weit verstreuten Gegend fortbewegen.
Die Gewässer beherbergen eine bemerkenswerte Vielfalt von Walarten, die Besucher aus vielen Teilen Nordamerikas anlocken. Diese Gegend ist einer der besten Orte auf dem Kontinent, um diese großen Meeressäuger zu beobachten.
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