Manicouagan-Stausee, Kreisförmiger Stausee in Quebec, Kanada.
Das Manicouagan Reservoir ist ein ringförmiger Stausee mit einer Fläche von 1942 Quadratkilometern (750 Quadratmeilen) in Quebec, Kanada, der die Île René-Levasseur in seinem Zentrum umschließt. Der Mont Babel erhebt sich auf dieser zentralen Insel und erreicht eine Höhe von 952 Metern (3123 Fuß) über dem Meeresspiegel, während die Wasserfläche das Festland in weitem Bogen umgibt.
Ein Meteoriteneinschlag vor 214 Millionen Jahren schuf einen Krater, der sich im Laufe der Jahrmillionen mit Wasser füllte und zum See wurde. Der Bau des Daniel-Johnson-Staudamms im Jahr 1971 vergrößerte das natürliche Gewässer und schuf die heutige Form durch Aufstauung des Manicouagan-Flusses.
Der Name stammt aus der Sprache der Innu und bezieht sich auf Baumrinde, die beim traditionellen Kanubau verwendet wurde, was die Verbindung zur indigenen Kultur der Region zeigt. Diese sprachliche Herkunft erinnert an die lange Anwesenheit der Ureinwohner in diesem Teil von Quebec, lange bevor der Stausee entstand.
Der Daniel-Johnson-Staudamm reguliert den Wasserstand und erzeugt Strom durch mehrere Kraftwerke entlang des Flusses. Die Gegend ist abgelegen, und Zufahrtswege führen hauptsächlich zu den Anlagen der Energieerzeugung und wenigen Aussichtspunkten am Ufer.
Die kreisförmige Gestalt bildet einen Wasserring, der aus dem Weltraum sichtbar ist und als Auge von Quebec bekannt geworden ist. Satellitenbilder zeigen die fast perfekte runde Struktur, die durch den alten Meteoritenkrater entstand.
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