Jardins de Métis, Historische Gärten in Grand-Métis, Kanada
Die Jardins de Métis sind eine historische Gartenanlage in Grand-Métis an der Mündung des Métis-Flusses zum Sankt-Lorenz-Strom, wo spezialisierte Bereiche mit tausenden Pflanzenarten angelegt wurden. Das Gelände verteilt sich auf mehrere Zonen mit Sammlungen von Rhododendren, Lilien und Sumpfbaldrian sowie das Haupthaus Estevan Lodge von 1887.
Die Anlage entstand ab 1926, als Elsie Reford ein ehemaliges Fischereigelände zu Gärten umgestaltete, ohne dabei Landschaftsarchitekten zu beschäftigen. Das Projekt entwickelte sich über mehrere Jahrzehnte und wurde ein bedeutender Ort für die Erhaltung seltener Pflanzen in Kanada.
Die Gärten tragen die Handschrift der Familie Reford, die hier ein Anwesen mit Wohngebäuden schuf und pflegt. Das Gelände erzählt von ihrer Leidenschaft für seltene Pflanzen und ihrer Rolle in der kanadischen Gartenkultur.
Das Gelände ist leicht zu Fuß zu durchqueren, mit gewundenen Wegen zwischen den verschiedenen Gartenbereichen und klarer Beschilderung zur Orientierung. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen und Zeit für die Erkundung der einzelnen Sammlungen einplanen, da sich die Wege durch das gesamte Terrain erstrecken.
Die Gärten beherbergen Himalaya-Blaumohn und andere Pflanzen, die unter diesen nördlichen Bedingungen selten und sonst nirgendwo in Kanada zu finden sind. Das kühle Klima an der Flussmündung schafft Bedingungen, die normalerweise nur in bergigen Regionen vorkommen.
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