Notre Dame Mountains, Gebirgskette im östlichen Quebec, Kanada.
Die Monts Notre-Dame sind ein Bergzug in Ostquebec, der sich über etwa 800 Kilometer erstreckt und bis zu 1.268 Meter hoch aufsteigt. Das Gebirge umfasst mehrere untergeordnete Ketten, darunter die Chic-Chocs, und beherbergt dichte Wälder mit zahlreichen Tälern und Flussläufen.
Der französische Erforscher Samuel de Champlain benannte diese Bergkette im frühen 17. Jahrhundert während seiner Expeditionen in Neufrankreich und dokumentierte sie auf den ersten detaillierten Karten. Die Region spielte später als Handels- und Jagdroute eine wichtige Rolle in der europäischen Erschliessung Ostkanadas.
Die Appalachen-Bergkette war für die Mi'kmaq und andere Ureinwohner ein Jagdgebiet, das sie über Generationen hinweg nutzten und deren Leben eng mit dem Wald verflochten war. Heute erinnern Ortsnamen und historische Stätten an diese lange Präsenz in der Region.
Das Gebiet ist am besten in den wärmeren Monaten zugänglich, wenn Schneeschmelze und Wildfluesse den Zugang erleichtern. Die nationalen Parks bieten verschiedene Einstiegspunkte und Infrastruktur für unterschiedliche Aktivitäten und Erfahrungsstufen.
Die Chic-Choc-Berge beherbergen einen der letzten Waldkaribou-Bestände südlich des Sankt-Lorenz-Stroms, eine seltene und bemerkenswerte Wildnis-Population. Dieser isolierte Bestand ist ein wichtiger Schwerpunkt für Naturschutzprogramme in der Region.
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