Märe, Berggipfel in Bern, Schweiz
Die Märe ist ein Berggipfel in den Berner Alpen, der sich zwischen den Kantonen Freiburg und Bern an der Grenze erhebt. Das Massiv zeigt auf beiden Seiten unterschiedliche Hänge und Vegetationszonen, die sich je nach Exposition und Höhenlage verändern.
Der Berg diente schon lange als natürliche Grenzlinie zwischen den Territorien und wurde formell als Kantonsgrenze festgehalten, als die modernen Schweizer Grenzen gezogen wurden. Diese Funktion hat sich bis heute bewahrt.
Der Name Märe stammt aus dem Schweizerdeutschen und bezieht sich auf die Grenzfunktion des Berges. An den Hängen sieht man Almen und Weiden, die seit Generationen von Bauern genutzt werden.
Von Schwarzsee oder Oberwil im Simmental führen markierte Wanderwege hinauf, die klar beschildert sind und Schwierigkeitsgrad sowie Gehzeiten angeben. Es ist ratsam, sich früh am Tag auf den Weg zu machen und auf wechselnde Wetterbedingungen in der Höhe vorbereitet zu sein.
Die Gesteine auf der Bernenseite unterscheiden sich deutlich von denen auf der Freiburger Seite, was den Berg zu einem natürlichen Klassenzimmer für Geologie macht. Wanderer bemerken beim Aufstieg die verschiedenen Schichtungen und Farbgebungen, die diese geologische Vielfalt zeigen.
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