Cham, Gemeinde im Kanton Zug in der Schweiz
Cham ist eine kleine Stadt am Nordufer des Zugersees mit direktem Zugang zum Wasser und einem ruhigen, freundlichen Charakter. Der Ort erstreckt sich entlang der Lorze, mit Wohnhäusern, kleinen Läden und grünen Parks, wobei Felder und Wälder die ländliche Umgebung prägen.
Cham wurde erstmals 858 erwähnt, als ein König den Ort einem Religionsorden schenkte, was den Beginn seiner dokumentierten Geschichte markierte. Im 14. Jahrhundert erwarben die Habsburger Teile der Stadt, doch später wurde sie Teil der Schweizer Region Zug und erlebte im 19. Jahrhundert durch Industrien wie Papierfabrikation und später die Nestlé-Milchproduktion starkes Wachstum.
Der Name Cham bedeutet "Dorf" und spiegelt die ländliche Herkunft des Ortes wider, die heute noch in der Art sichtbar ist, wie Bewohner die öffentlichen Räume nutzen. Besonders beim Herbstfest sieht man Familien mit leuchtenden Rübenlichtern durch die Straßen ziehen, eine Tradition, die die Gemeinschaft zusammenbringt.
Der Ort ist leicht mit dem Zug erreichbar, der regelmäßig zu größeren Städten wie Luzern und Zürich fährt, und Busse verbinden die Stadt mit umgebenden Dörfern. Im Sommer gibt es auch Schiffverbindungen am lokalen Hafen, was verschiedene Optionen für Tagesausflüge und die Erkundung der Region bietet.
Die St. James Kirche mit ihrem spätgotischen Turm aus dem 15. Jahrhundert erhebt sich über dem Stadtzentrum und ist ein sichtbares Wahrzeichen, das Besucher oft übersehen. Archäologische Funde deuten darauf hin, dass Menschen bereits in der Bronzezeit und römischen Zeit in dieser Gegend lebten, was den Ort zu einem Fenster in die tiefe Vergangenheit macht.
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