Schloss St. Andreas, Mittelalterliche Burg in Cham, Schweiz.
Das St.-Andreas-Schloss ist ein historistisches Schloss auf einer kleinen Halbinsel am Nordufer des Zugersees in Cham. Es steht auf einem leichten Hügel und ist von einem weitläufigen Privatpark umgeben, der das Gebäude von der Straße und vom Wasser trennt.
Der Standort war bereits in der Römerzeit besiedelt, wie Funde aus der näheren Umgebung belegen. Im Laufe der Jahrhunderte entstand hier eine Anlage, die schließlich zum heutigen Schloss ausgebaut wurde.
Der Name der Anlage geht auf den Heiligen Andreas zurück, dem auch eine nahe gelegene Kapelle geweiht ist. Diese Kapelle steht noch heute und wird weiterhin für Gottesdienste genutzt, was dem Ort einen lebendigen religiösen Charakter verleiht.
Das Schloss befindet sich in Privatbesitz und ist für Besucher in der Regel nicht zugänglich. An einzelnen Tagen im Jahr werden die Tore geöffnet, weshalb es sich lohnt, sich im Voraus über mögliche Besuchstermine zu informieren.
Die Kapelle auf dem Gelände wird seit der Römerzeit ohne Unterbrechung für religiöse Zwecke genutzt, also seit mehr als tausend Jahren. Diese durchgehende Nutzung ist in der Region äußerst selten und macht die Kapelle zu einem besonderen Fund für alle, die sich für frühe Sakralbauten interessieren.
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