Berg Sion, Prämonstratenserkloster in Gommiswald, Schweiz
Mount Zion Abbey ist ein Prämonstratenserinnenkloster auf einem Felsenhügel über dem Gastertal im Kanton St. Gallen. Die Anlage besteht aus mehreren miteinander verbundenen Gebäuden, die sich um einen zentralen Innenhof gruppieren und das Tal weithin sichtbar überragen.
Der Priester Josef Helg legte 1761 den Grundstein für das Kloster, und 1766 trafen die ersten drei Schwestern aus der Abtei Schussenried in Deutschland ein, um die Gemeinschaft zu gründen. Wenige Jahrzehnte später zwang die französische Invasion von 1798 das Kloster zu einschneidenden Veränderungen.
Die Loretto-Kapelle im Innern des Klosters ist das spirituelle Herzstück der Gemeinschaft und zieht auch Pilger von ausserhalb an. Die Schwestern pflegen dort bis heute ihren Alltag nach den Regeln des Prämonstratenserordens, was dem Ort einen lebendigen, religiösen Charakter gibt.
Das Kloster ist von Gommiswald aus zu Fuss erreichbar, wobei der Aufstieg zum Hügel etwas Kondition erfordert. Da hier eine aktive Ordensgemeinschaft lebt, sollten Besucher ruhig auftreten und die Bereiche respektieren, die für Gäste nicht zugänglich sind.
Nach der Invasion von 1798 wurde das Kloster vorübergehend als Einquartierung für französische Soldaten genutzt, was zum Verlust grosser Teile des landwirtschaftlichen Besitzes führte. Die Gemeinschaft musste ihre wirtschaftliche Grundlage danach von Grund auf neu aufbauen.
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